Informationsbrief zum Chor

 

 

Minden, den 10.08.2020

 

Liebe Eltern,

 

am Mittwoch, dem 12.08.2020 beginnt wieder für alle Kinder in NRW der Unterricht. Unterrichtsbeginn ist zur gewohnten Zeit um 8.00 Uhr. Der Stundenplan wird den Kindern am Mittwoch ausgehändigt.

Alle Kinder stellen sich auf dem Schulhof in dem durch Schilder kenntlich gemachten Bereich auf. Die Lehrkräfte begleiten ihre Klasse in den Klassenraum.

Unterricht findet in den Klassen statt. Eine Jahrgangsstufe bildet eine Lerngruppe mit den drei Klassen a, b, c. Die Jahrgangsstufen haben getrennte Pausen, so dass keine weitere Durchmischung stattfindet.

 

Maskenpflicht:

Auf dem gesamten Schulgelände sowie im Schulgebäude und auch im Klassenraum besteht Maskenpflicht. Bitte besprechen Sie alle Corona-Maßnahmen mit Ihrem Kind und sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind stets eine Maske sowie einen Behälter für die Maske dabei hat und die Maske beim Betreten des Schulgeländes trägt. Wenn das Kind an seinem Platz im Klassenraum sitzt, braucht es die Mund-Nase-Schutz nicht zu tragen, benötigt dann aber ein Behältnis, um ihn dort abzulegen.

 

Ganztag:

Auch der Ganztag arbeitet in diesen konstanten Gruppen –

Klasse und Jahrgangsstufe.

Der Ganztag findet ab dem 12.08. mit verlässlichen Betreuungszeiten bis 15.00 Uhr bzw. 16.00Uhr/16.30 Uhr statt.
Auch unsere Frühbetreuung ist wieder ab 7:00/7:30 Uhr für Sie da.

Alle Kinder, die die Frühbetreuung nutzen, kommen bitte über den Lehrerparkplatz durch den Seiteneingang in die Mensa. Dort werden Sie in Empfang genommen und zum Schulbeginn zu ihrem Platz auf den Schulhof begleitet.

Es wird auch wieder ein warmes Mittagessen geben. Dieses findet, genau wie Freispiel und Schulaufgaben, im Klassenverband statt.

Zum Abholen rufen Sie uns bitte an oder geben Sie Ihrem Kind einen Zettel mit, wir schicken Ihr Kind dann nach draußen.

 

Krankmeldung:

Schicken Sie bitte Ihr Kind auf keinen Fall in die Schule, wenn es Corona-Symptome aufweist. Suchen Sie in diesem Fall bitte ihren Hausarzt auf, um sicher zu stellen, dass Ihr Kind nicht Covid-19 positiv ist und dass keine Ansteckungsgefahr für andere Personen besteht. Die Schulleitung der Bierpohlschule wird bei erkennbaren Corona-Symptomen unverzüglich veranlassen, das Kind abholen zu lassen.

 

Arbeit der schulischen Gremien:

 

Die Arbeit und Treffen der schulischen Gremien können stattfinden.

Die Klassenpflegschaftssitzungen finden statt am

24.08.2020    1. Jahrgang,

25.08.2020    4. Jahrgang,

26.08.2020    3. Jahrgang,

31.08.2020    2. Jahrgang

jeweils um 19.00 Uhr.

 

Die Schulpflegschaftssitzung findet statt am 08.09.2020 um 19.00 Uhr.

Die Schulkonferenz findet statt am 22.09.2020 um 19.00 Uhr.

Leider kann in diesem Jahr unser traditionelles Laternenfest nicht stattfinden.

Auch wenn dieses Schuljahr anders wird als alle anderen bisherigen, so soll es für unsere Schulkinder dennoch schön werden. Das gelingt sicherlich, wenn wir – Lehrkräfte, Betreuungspersonal, Eltern und Schulleitung – alle gemeinsam im Sinne und zum Wohle unserer Kinder handeln.

Beigefügt erhalten Sie einen Auszug aus dem Faktenblatt des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes NRW.

Herzliche Grüße verbunden mit dem Dank für Ihre Unterstüzung

gez. Marina Bischoff

Rektorin

 

 

Auszug aus dem Faktenblatt des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes NRW:

Wiederaufnahme eines angepassten Schulbetriebs in Corona-Zeiten

zu Beginn des Schuljahres 2020/2021

Im Schuljahr 2020/2021 soll der Schul- und Unterrichtsbetrieb in Nordrhein-Westfalen

wieder möglichst vollständig im Präsenzunterricht stattfinden. Über dieses Ziel sind

sich alle Länder einig, was auch in einem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 18. Juni 2020 noch einmal bekräftigt wurde. Dabei muss der Schutz der Gesundheit der Lehrkräfte, der Schülerinnen und Schüler, sowie aller am Schulleben Beteiligten sichergestellt sein. Zugleich soll durch eine möglichst weitgehende Rückkehr zu einem angepassten Schulbetrieb in Corona-Zeiten das Recht der Kinder und jungen Menschen auf Bildung und Erziehung gesichert werden. In der Praxis muss das bedeuten, dass für die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge an allen Schulformen in ganz Nordrhein-Westfalen Unterricht nach Stundentafel stattfindet. Es gilt wieder der Grundsatz, dass der Unterricht in Präsenzform den Regelfall darstellt. Sollte Präsenzunterricht auch nach Ausschöpfen aller Möglichkeiten wegen des weiterhin notwendigen Infektionsschutzes oder deshalb nicht vollständig möglich sein, weil Lehrkräfte dafür nicht eingesetzt werden können und auch kein Vertretungsunterricht erteilt werden kann, findet Distanzunterricht statt.

Die hier beschriebenen Maßnahmen, Vorgaben und Hinweise für die Schulen in

Nordrhein-Westfalen zielen zuallererst darauf ab, einen an das Infektionsgeschehen

angepassten Schulbetrieb in Corona-Zeiten sicherzustellen. Zudem sind sie oftmals

ebenso darauf ausgerichtet, dem Infektionsgeschehen im schulischen Umfeld flexibel

und kontrollierend zu begegnen, damit die Bildungs- und Erziehungsziele durch Schule und Unterricht erreicht werden können.

Infektionsschutz, Hygiene und Testungen

Regelungen und Merkmale des Infektionsschutzes

Die Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO) des Ministeriums für Arbeit,

Gesundheit und Soziales bleibt eine der wesentlichen Rechtsquellen für den

Infektionsschutz an den Schulen in Nordrhein-Westfalen. Die jeweils aktuelle Fassung ist auf dessen Webseite allgemein zugänglich: https://www.mags.nrw/.

Die zum Schuljahresbeginn geltende Fassung berücksichtigt das aktuelle

Infektionsgeschehen, den weiterhin notwendigen Infektionsschutz wie auch die

Durchführung und Sicherstellung eines angepassten Schulbetriebs in Corona-Zeiten

mit Unterricht nach den Vorgaben der Ausbildungs- und Prüfungsordnungen.

Merkmale des Infektionsschutzes in den Schulen ab dem 12. August 2020 werden

sein:

Mund-Nasen-Schutz

An den Schulen mit Primarstufe besteht im Schulgebäude und auf dem

Schulgelände für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1-4 sowie für alle

weiteren Personen eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung. Eine

Ausnahme hiervon gilt für die vorgenannten Schülerinnen und Schüler, soweit

sie sich an ihren festen Sitzplätzen befinden und Unterricht stattfindet. Solange

der feste Sitzplatz noch nicht eingenommen wurde oder sobald er verlassen

wird, ist eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

Lehrkräfte, die Unterricht in den Jahrgängen der Primarstufe erteilen, können

vom Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Unterricht absehen, wenn

stattdessen der empfohlene Abstand von 1,5 Meter eingehalten wird.

…….

Die hier zum Mund-Nasen-Schutz getroffenen Regelungen sind angesichts der

aktuell wieder steigenden Infektionszahlen angemessene Maßnahmen zum

Infektionsschutz. Sie werden vorerst bis zum 31. August 2020 befristet und

bieten so die Gelegenheit, die Entwicklung des Infektionsgeschehens

insbesondere während und nach der ferienbedingten Rückreisewelle sorgfältig

zu beobachten und dann neu zu bewerten.

Die Eltern bzw. Schülerinnen und Schüler sind dafür verantwortlich, Mund-

Nase-Bedeckungen zu beschaffen. Darüber hinaus stellt die Landesregierung

den Schulen zum Beginn des Schuljahres ca. eine Million Masken aus

Landesbeständen zur Verfügung. Jede Schule wird somit eine Reserve für den

Bedarfsfall verfügbar haben.

Von den hier insgesamt beschriebenen Regelungen zum Tragen von Mund-

Nase-Bedeckungen dürfen die Schulen nicht mit eigenen Regelungen

abweichen.

Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen ist ein Baustein, um Risikogruppen

zu schützen und zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus beizutragen. Um

dieses Ziel zu erreichen, ist der hygienisch einwandfreie Umgang mit den Mund-

Nasen-Bedeckungen wichtig. Informationen hierzu gibt es z.B. unter

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/verhaltensregeln/mund-nasenbedeckungen.html=0#c12767

 

Rückverfolgbarkeit

Um im Bedarfsfall Infektionsketten nachvollziehen und unterbrechen zu können,

sind konstante Gruppenzusammensetzungen erforderlich, soweit nicht

zwingende schulorganisatorische Gründe entgegenstehen.

Der Unterricht soll jahrgangsbezogen in Klassen, in Kursen oder festen

Lerngruppen stattfinden.

Eine jahrgangsübergreifende Gruppenbildung ist grundsätzlich nicht möglich.

Ausnahmen bilden bereits jahrgangsgemischt zusammengesetzte reguläre

Klassen bzw. Lerngruppen, Gruppen für Ganztags- und Betreuungsangebote

sowie Schulsportgemeinschaften.

Damit der Unterricht gemäß den Vorgaben der Ausbildungs- und

Prüfungsordnungen organisiert werden kann, können insofern

klassenübergreifende feste Lerngruppen und Kurse gebildet werden (z.B.

Religionsunterricht, Wahlpflichtbereich).

In den Räumen für den Unterricht und andere schulische Angebote soll mit

Ausnahme von Ganztags- und Betreuungsangeboten für alle Klassen, Kurse

und Lerngruppen eine feste Sitzordnung eingehalten und dokumentiert werden.

Für jede Unterrichtsstunde und vergleichbare Schulveranstaltung ist darüber

hinaus die jeweilige Anwesenheit zu dokumentieren. Die entsprechenden

Dokumente sind zur Rückverfolgbarkeit für vier Wochen aufzubewahren.

 

Hygiene

Eine regelmäßige und wirksame Durchlüftung der Unterrichtsräume ist

sicherzustellen. Räume, in denen dies nicht möglich ist, sind für den Unterricht

nicht zugelassen.

Hinweise und Verhaltensempfehlungen für den Infektionsschutz

Die gemeinsam mit den Kommunalen Spitzenverbänden für das neue Schuljahr

erarbeiteten und mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales sowie der

Unfallkasse NRW abgestimmten „Hinweise und Verhaltensempfehlungen für den

Infektionsschutz an Schulen in Zusammenhang mit Covid-19“ werden regelmäßig

aktualisiert und in das Bildungsportal eingestellt.

Schutz von vorerkrankten Schülerinnen und Schülern

Grundsätzlich sind Schülerinnen und Schüler verpflichtet, am

Präsenzunterricht teilzunehmen. Es gelten die allgemeinen Bestimmungen zur Schul- und Teilnahmepflicht.

Für Schülerinnen und Schüler mit relevanten Vorerkrankungen finden die

Bestimmungen über Erkrankungen (§ 43 Absatz 2 SchulG) mit folgender Maßgabe

Anwendung: Die Eltern entscheiden, ob für ihr Kind eine gesundheitliche Gefährdung

durch den Schulbesuch entstehen könnte. Die Rücksprache mit einer Ärztin oder

einem Arzt wird empfohlen. In diesem Fall benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen dies schriftlich mit. Entsprechende Pflichten gelten für volljährige Schülerinnen und Schüler.

Die Eltern bzw. die betroffenen volljährigen Schülerinnen und Schüler müssen zum

einen darlegen, dass für die Schülerin oder den Schüler wegen einer Vorerkrankung

eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen schweren Krankheitsverlauf im Falle einer

Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Bei begründeten Zweifeln kann

die Schule ein ärztliches Attest verlangen und in besonderen Fällen ein amtsärztliches Gutachten einholen. Besucht die Schülerin oder der Schüler die Schule voraussichtlich oder tatsächlich länger als sechs Wochen nicht, soll die Schule ein ärztliches Attest verlangen und in besonderen Fällen ein amtsärztliches Gutachten einholen. Für die Schülerin oder den Schüler entfällt lediglich die Verpflichtung zur Teilnahme am Präsenzunterricht. Sie oder er ist weiterhin dazu verpflichtet, daran mitzuarbeiten, dass die Aufgabe der Schule erfüllt und das Bildungsziel erreicht werden kann. Hierzu gehört auch der Distanzunterricht. Die Verpflichtung zur Teilnahme an Prüfungen bleibt bestehen.

Schutz vorerkrankter Angehöriger, die mit Schülerinnen und Schülern in

häuslicher Gemeinschaft leben Sofern eine Schülerin oder ein Schüler mit einem Angehörigen – insbesondere Eltern, Großeltern oder Geschwister – in häuslicher Gemeinschaft lebt und bei diesem Angehörigen eine relevante Erkrankung, bei der eine Infektion mit SARS-Cov-2 ein besonders hohes gesundheitliches Risiko darstellt, besteht, sind vorrangig Maßnahmen der Infektionsprävention innerhalb der häuslichen Gemeinschaft zum Schutz dieser Angehörigen zu treffen.

Die Nichtteilnahme von Schülerinnen und Schülern am Präsenzunterricht kann zum

Schutz ihrer Angehörigen nur in eng begrenzten Ausnahmefällen und nur

vorübergehend in Betracht kommen. Dies setzt voraus, dass ein ärztliches Attest des

betreffenden Angehörigen vorgelegt wird, aus dem sich die Corona-relevante

Vorerkrankung ergibt.

Eine Entbindung von der Teilnahme am Präsenzunterricht kommt vor allem dann in

Betracht, wenn sich die oder der Angehörige aufgrund des individuellen Verlaufs ihrer oder seiner Vorerkrankung vorübergehend in einem Zustand erhöhter Vulnerabilität befindet. Die Verpflichtung der Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme am Distanzunterricht und zur Teilnahme an Prüfungen bleibt bestehen.

Umfassende Testungen für Personal an Schulen sowie Schülerinnen und

Schüler im Corona-Fall

Sollten bei Testungen oder auf anderem Wege Infektionsfälle mit dem Corona-Virus

festgestellt werden, wird das zuständige Gesundheitsamt von der Schulleitung

informiert und entscheidet über weitere Maßnahmen. Beispielsweise kommt eine

Testung von Kontaktpersonen in Betracht, um lokale Cluster und Infektionsketten zu

identifizieren und möglichst frühzeitig zu unterbrechen. Je nach Infektionsgeschehen

und regionaler Gegebenheit werden Schulen aber auch umfassend oder gar

vollständig getestet und wenn nötig auch kurzfristig vorübergehend geschlossen, um

das Infektionsgeschehen gesichert abklären und eindämmen zu können.

Zuständigkeiten und Vorgehen in Schule bei auftretenden Corona-Fällen

Schülerinnen und Schüler, die im Schulalltag COVID-19-Symptome (wie insbesondere

Fieber, trockener Husten, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinn) aufweisen, sind

ansteckungsverdächtig. Sie sind daher zum Schutz der Anwesenden gemäß § 54

Absatz 3 SchulG – bei Minderjährigen nach Rücksprache mit den Eltern – unmittelbar und unverzüglich von der Schulleitung nach Hause zu schicken oder von den Eltern abzuholen. Bis zum Verlassen der Schule sind sie getrennt unterzubringen und angemessen zu beaufsichtigen. Die Schulleitung nimmt mit dem Gesundheitsamt Kontakt auf. Dieses entscheidet über das weitere Vorgehen. Ein genauer Ablaufplan ist den Schulen landesweit zur Verfügung gestellt worden:

https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/Coronavirus_Ansteckungsfall-_-verdacht/Corona-Verdacht-in-Schule_final.pdf

 

 

Auch Schnupfen kann nach Aussage des Robert-Koch-Instituts zu den Symptomen

einer COVID-19-Infektion gehören. Angesichts der Häufigkeit eines einfachen

Schnupfens soll die Schule den Eltern unter Bezugnahme auf § 43 Absatz 2 Satz 1

SchulG empfehlen, dass eine Schülerin oder ein Schüler mit dieser Symptomatik ohne

weitere Krankheitsanzeichen oder Beeinträchtigung ihres Wohlbefindens zunächst für

24 Stunden zu Hause beobachtet werden soll. Wenn keine weiteren Symptome

auftreten, nimmt die Schülerin oder der Schüler wieder am Unterricht teil. Kommen

jedoch weitere Symptome wie Husten, Fieber etc. hinzu, ist eine diagnostische

Abklärung zu veranlassen.

Distanzunterricht bei Quarantänemaßnahmen

Die Anwesenheit in der Schule, also die Teilnahme am Präsenzunterricht und

sonstigen Schulveranstaltungen, ist für die Dauer einer Quarantäne ausgeschlossen;

dabei ist von 14 Tagen auszugehen. Die zu einer Quarantäne verpflichteten

Schülerinnen und Schüler erhalten Distanzunterricht. Sie sind auch weiterhin

verpflichtet, sich auf diesen Unterricht vorzubereiten, sich aktiv daran zu beteiligen, die

erforderlichen Arbeiten anzufertigen und die Hausaufgaben zu erledigen.

Umgang mit Rückkehrenden aus Risikogebieten

Bei einer Einreise aus einem Risikogebiet ist die Coronaeinreiseverordnung des

Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales zu beachten, aus der sich besondere

Verpflichtungen für Schülerinnen und Schüler sowie alle an Schulen tätigen Personen

ergeben können. Weiterführende Informationen sind auf dessen Sonderseite abrufbar

unter: https://www.mags.nrw/coronavirus.

Die Einstufung als Risikogebiet wird durch das Robert-Koch-Institut fortgeschrieben

und veröffentlicht: www.rki.de/covid-19-risikogebiete.

Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App kann bei der Eindämmung der Pandemie einen zusätzlichen

Beitrag leisten, indem sie schneller als bei der klassischen Nachverfolgung Personen

identifiziert und benachrichtigt, die eine epidemiologisch relevante Begegnung mit

einer Corona-positiven Person hatten. Zudem hilft sie, den zeitlichen Verzug zwischen dem positiven Test einer Person und der Ermittlung und Information ihrer Kontakte zu reduzieren. Die Nutzung der App soll allen am Schulleben Beteiligten empfohlen werden.

Gremien der schulischen Mitwirkung

Für die partizipative Gestaltung des Schullebens ist es unabdingbar, dass die Gremien der schulischen Mitwirkung ungehindert tätig werden können. Hierzu gehört

insbesondere ihre Konstituierung nach den Wahlen zu Beginn des kommenden

Schuljahres sowie die Beratung und Fassung erforderlicher Beschlüsse in Sitzungen.

Eingeschränkte Tagungsmöglichkeiten und – im Falle der Schulkonferenz –

grundsätzlich zulässige Eil- und Dringlichkeitsentscheidungen gemäß § 67 Absätze 4

und 5 SchulG sind nur noch als Ausnahmen vertretbar.

Die Tätigkeit der Schulmitwirkungsgremien stellt eine sonstige schulisch-dienstliche

Nutzung der Schule im Sinne von § 1 Absatz 5 Nr. 5 der CoronaBetrVO dar. Da ist es, unter Wahrung der weiter geltenden Vorgaben an den Hygiene- und Infektionsschutz (Mindestabstand soweit möglich, ansonsten Maskenpflicht sowie Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit), zulässig und erforderlich, dass auch die Elternvertreter in den Mitwirkungsgremien das Recht haben, hierzu die Schule zu betreten; entsprechendes gilt für die Schülervertretung. Für Lehrkräfte handelt es sich um die Erledigung von nicht unterrichtlichen Dienstaufgaben nach § 1 Absatz 5 Nr. 2 CoronaBetrVO.

 

Viele Grüße

 

Marina Bischoff